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Über 196.000 Hektar geschütztes Land, etwa 8 % der Fläche der Region, erstrecken sich die Naturschutzgebiete. Nicht weit von Cuneo, in den Tälern des Gesso, des Pesio und des Tanaro liegen der Naturpark der Seealpen, der größte im Piemont, der eine der ältesten Kolonien von Steinböcken beherbergt, und der Naturpark des oberen Pesio - und Tanaro -Tales, dessen Landschaft von kalkhaltigen Hochebenen und hohen Steilwänden geprägt ist und wo sich auch die größte Karstlandschaft des Piemont befindet mit den berühmten Grotten von Bossea. Der Naturpark Orsiera – Rocciavrè im Susa-Tal ist eine Insel an wilden und unberührten Bergen mit charakteristischen Formationen aus der Eiszeit, zwischen den Tälern der Flüsse Chisone, Susa und Sangone. Wenn man das Tal hinauffährt, kommt man zum Naturpark des Gran Bosco di Salbertrand, ein Naturschutzgebiet, das ganz im Westen Italiens liegt. Mitten in den Penninischen Alpen liegt der Naturpark Alta Valsesia, der am höchsten liegende in Europa, der die Höhe von 4559 m des Gipfels Punta Gnifetti des Bergmassivs des Monte Rosa erreicht. Bezaubernde Talmulden mit grünen Wiesen und von Lärchen - und dichten Unterholzwäldern mit Rhododendron und Blaubeeren umgeben bilden das Szenarium der beiden Naturparks dell'Alpe Veglia und dell'Alpe Devero, im Val d'Ossola, während sich die Flussparks des Po, der Sesia und des Ticino wunderbar für kurze Spaziergänge und Ausflüge anbieten. Für Anhänger des "Birdwatching" gibt es den Naturpark der Seen von Avigliana, mit einem großen und einem kleinen See und einem Sumpfgebiet aus der Eiszeit. Auf faszinierenden Reisewegen kann man zahlreiche Seen, grüne Täler und wunderschöne Parks in Atmosphären voller Düfte und Farben erkunden. Der Nationalpark des Gran Paradiso, der erste und größte in Italien, ist von kilometerlangen Wegen durchzogen und bietet zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Die Moränen - und Bergseen und die zahlreichen Naturschutzgebiete bezaubern die Besucher immer wieder durch ihre unberührten Landschaften.
Ziele eines gehobenen und raffinierten Fremdenverkehrs sind die piemontesischen Seen mit ihrer üppigen Vegetation, den Kunstschätzen und den Bergen im Hintergrund: der Lago Maggiore und Lago d'Orta. Weiter im Westen liegen noch die weniger bekannten Seen von Viverone, Candia und Avigliana, die es ebenfalls wert sind entdeckt zu werden. Lassen Sie sich entzücken bei einem Spaziergang längs der grünen Seeufer oder bei einer Bootsfahrt. Sie können hier aber auch die vielen Sportangebote nutzen: Segeln, Windsurf, Reiten, Golf, Trekking und Mountainbike, Drachenfliegen und Paraglyding. Für Anhänger des Kajaksports, Hydrospeed, Rafting, Tubing und Canyoning ist der Fluss Sesia mit seinen über 100 km langen Strecken ein wahres Paradies.
Reservations: YA
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