Im Süden des Piemont erstreckt sich das Monregalese, das Gebiet von Mondovì, in einer Folge bezaubernder Ortschaften, wo all diejenigen, die gerne wandern oder Ausflüge machen, Wege in einer Berglandschaft von seltener Schönheit finden. Vom Valle Pesio bis hin zum oberen Valle Tanaro bieten die Seealpen ein großes Angebot an Skistationen: von Artesina über Frabosa Soprana bis nach Garessio, Lurisia und Pratonevoso, mit über 260 Kilometer Pisten und mit über 70 Seilbahnen und Skiliften, für Anfänger und Experten. Für diejenigen, die die Stille der Natur lieben, gibt es auch verschiedene Skilanglaufstrecken.
Ebenfalls fehlt es hier nicht an Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen, die mit über 70.000 Betten alle Sports- und Naturfreunde beherbergen können und dabei jeglichen Ansprüchen gerecht werden.
Das Monregalese ist in der Lage, all seine Besucher zu überraschen, im Sommer wie im Winter, und bietet verschiedene Reiserouten. Berge, Kunst, Sport und Natur sind jene Elemente, die dieses Gebiet so interessant machen.
Das Monregalese ist ein geschichtsträchtiges Gebiet, wo auch heute noch die Spuren der Sarazenen in Gestalt der vielen Wachtürme, die hier überall die hiesigen Ortschaften beherrschen, zu sehen sind.
Hauptzentrum dieser Region ist Mondovì, das im Tal des Ellero liegt und in zwei Stadtteile unterteilt ist: ein älterer Teil oben und das neuere Stadtgebiet unten.
Mondovì ist ein betriebsames Städtchen, das in seinem alten Stadtteil eine bedeutende Vergangenheit als Hauptstadt einer ausgedehnten Diözese und als Stadt der Studien birgt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Dom, der Bischofspalast (bereits im 16. Jahrhundert Universitätssitz), die jüdische Synagoge, die Kirchen der Misericordia und der Missione, die einen wunderschönen Freskenzyklus von Andrea Pozzo hütet.
Mondovì hütet auch heute noch bedeutende Traditionen des Kunsthandwerks, wie die Schmiedekunst, die Tischlerkunst und vor allem die Kunst der Keramik, eines der bedeutendsten Symbole der Stadt.
Vicoforte wird geprägt durch den Bau der Wallfahrtskirche Montis Regalis, Ziel vieler Pilger und architektonisches Kunstwerk mit der größten ellipsenförmigen Kuppel der Welt, die im 18. Jahrhundert von dem Architekten Francesco Gallo aus Mondovì entworfen wurde.
Unbedingt erwähnenswert ist auch die Kapelle San Fiorenzo in Bastia mit einem Gemäldezyklus aus dem 15. Jahrhundert mit einer Größe von über 300 Quadratmetern.
Nicht weit von Vicoforte entfernt befinden sich im Val Corsaglia die berühmten Grotten von Bossea: ein herrlicher Höhlenkomplex karstischen Ursprungs mit einem unterirdischen Wasserlauf, der hier teils steile Wasserfälle und teils stille und glasklare Seen bildet. Im Saal des "Tempels" ist das Skelett des Ursus Speleus ausgestellt.
Das gesamte Gebiet des Monregalese ist von Karsterscheinungen geprägt und damit ein ideales Ziel für Höhlenforscher.
Im Val Casotto sollte man sich unbedingt noch die gleichnamige Jagdresidenz der Savoyer unter Carlo Alberto anschauen, die auf einer alten Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert entstanden ist. In dem mittelalterlichen Garessio kann man den Turm und die Grotte der Sarazenen besichtigen.
Relax und Gesundheit wird in Lurisia garantiert, überall bekannt für seine Therme mit dem Wasser, das reich an kupferhaltigen Mineralien ist, und wo man seine körperliche Verfassung, seine Gesundheit und sein inneres Gleichgewicht wiederfinden kann.
Die Quellen des San Bernardo-Wassers in Garessio sind im Sommer eine vielbesuchte Stätte und ein idealer Aufenthaltsort für all diejenigen, die sich gern in der ruhigen Natur aufhalten.
Im Monregalese regiert ebenfalls die gute Küche und bietet üppige, unverfälschte und traditionelle Genüsse. Da gibt es das köstliche Kochfleisch von Carrù, Masthähne von Marozzo, die großartigen Käsesorten der Almen, wie der Raschera aus den Bergen um Frabosa Soprana, ebenso wie Trüffel, Kastanien und Pilze.
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